Stipendien in Österreich – Geld, das du nicht zurückzahlen musst

Studieren kostet Geld – das weiß jeder. Miete, Lebensmittel, Bücher, Öffi-Ticket, vielleicht sogar Studiengebühren. Was viele nicht wissen: Es gibt in Österreich eine ganze Reihe von Stipendien und Beihilfen, die dir helfen können, dein Studium zu finanzieren. Und das Beste: Du musst das Geld nicht zurückzahlen.

Das Problem: Viele Studierende kennen ihre Möglichkeiten nicht oder scheuen den Papierkram. Dabei kann der Unterschied zwischen „gerade so über die Runden kommen“ und „entspannt studieren“ ein einziger Antrag sein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die staatliche Studienbeihilfe beträgt zwischen 180 und 7.800 Euro jährlich
  • Das Selbsterhalterstipendium beträgt bis zu 1.082 Euro monatlich
  • Leistungsstipendien gibt es unabhängig vom Einkommen – 750 bis 1.500 Euro
  • Studienbeihilfe-Bezieher bekommen die Studiengebühren automatisch rückerstattet
  • Du hast bis zu fünf Jahre Zeit, vergessene Anträge nachzureichen

Die wichtigsten Stipendien im Überblick

1. Staatliche Studienbeihilfe – die Basis

Die staatliche Studienbeihilfe ist die wichtigste Förderung für Studierende in Österreich. Anspruch haben österreichische Staatsbürger sowie gleichgestellte Ausländer und Staatenlose.

Voraussetzungen:

  • Soziale Förderungswürdigkeit (abhängig vom Einkommen der Eltern bzw. des eigenen Einkommens)
  • Günstiger Studienerfolg (Mindestanzahl an ECTS-Punkten pro Semester)
  • Einhaltung der vorgesehenen Studienzeit (plus maximal ein Toleranzsemester)
  • Studienbeginn vor Vollendung des 33. Lebensjahres (Ausnahmen möglich)

Höhe: Zwischen 180 und 7.800 Euro jährlich, ausgezahlt in 12 Monatsraten. Die genaue Höhe hängt von deiner individuellen Situation ab.

Antragsfristen:

  • Wintersemester: 20. September bis 15. Dezember
  • Sommersemester: 20. Februar bis 15. Mai

Wichtig: Die jährliche Zuverdienstgrenze für Bezieher einer Studienbeihilfe beträgt 17.212 Euro (Stand 2025). Und: Studienbeihilfe-Bezieher bekommen die Studiengebühren automatisch und vollständig rückerstattet!

2. Selbsterhalterstipendium – für Berufstätige

Wenn du vor dem Studium mindestens vier Jahre gearbeitet und jährlich mindestens 11.000 Euro verdient hast, kannst du das Selbsterhalterstipendium beantragen. Der große Vorteil: Das Einkommen deiner Eltern spielt keine Rolle.

Höhe: Bis zu 1.082 Euro monatlich, ab Vollendung des 27. Lebensjahres sogar bis zu 1.121 Euro. Das ist deutlich mehr als die reguläre Studienbeihilfe und kann den Unterschied zwischen Vollzeitstudium und Doppelbelastung Arbeit/Studium machen.

3. Leistungsstipendium – für gute Noten

Das Leistungsstipendium wird direkt von den Hochschulen vergeben und zeichnet hervorragende Studienleistungen aus. Der wichtigste Punkt: Es ist komplett einkommensunabhängig.

Höhe: 750 bis 1.500 Euro für zwei Semester

Voraussetzungen:

  • Frühestens ab dem 3. Semester möglich
  • Reihung nach Notendurchschnitt – in der Praxis braucht man oft einen Schnitt von 1,25 bis 1,5
  • Ausschreibung einmal jährlich, meist im September/Oktober

Tipp: Das Leistungsstipendium kann zusätzlich zur Studienbeihilfe bezogen werden. Du kannst also beides gleichzeitig bekommen!

4. Förderungsstipendium – für Abschlussarbeiten

Wenn du an einer aufwändigen Diplomarbeit, Dissertation oder einem künstlerischen Projekt arbeitest, kannst du ein Förderungsstipendium beantragen. Die Höhe liegt zwischen 700 und 3.600 Euro. Voraussetzung: überdurchschnittlicher Studienerfolg.

5. Studienabschluss-Stipendium (SAS)

Wenn du bisher neben dem Studium gearbeitet hast und in den letzten vier Jahren keine Studienbeihilfe bezogen hast, kannst du am Ende deines Studiums das SAS beantragen. Es ermöglicht dir, die Berufstätigkeit vorübergehend aufzugeben und dich ganz auf den Studienabschluss zu konzentrieren.

6. Privatstipendien und Stiftungen

Neben den staatlichen Stipendien gibt es zahlreiche private Fördermöglichkeiten. Viele davon werden an den Universitäten ausgeschrieben. Auf grants.at findest du eine umfassende Datenbank, in der du nach Förderart, Fachbereich und Zielgruppe suchen kannst.

Beihilfen für Schüler

Auch vor dem Studium gibt es Förderungen:

  • Schulbeihilfe: Für Schüler ab der 10. Schulstufe an bestimmten Schulen (HAK, HTL, HLW, etc.), wenn die Eltern ein niedriges Einkommen haben
  • Heimbeihilfe: Wenn du für die Schule einen anderen Wohnort brauchst
  • Fahrtkostenbeihilfe: Für weite Schulwege
  • Besondere Schulbeihilfe: In außergewöhnlichen Notlagen

Informationen zu Schülerbeihilfen findest du auf stipendium.at und bei der Jugendportal-Seite zu Förderungen.

So beantragst du ein Stipendium – Schritt für Schritt

  1. Informiere dich: Auf stipendium.at findest du alle staatlichen Stipendien, beim Studienservice deiner Uni die hochschulinternen
  2. Prüfe deine Ansprüche: Der AK-Stipendienrechner hilft dir, deine voraussichtliche Studienbeihilfe zu berechnen
  3. Sammle die Unterlagen: Einkommensnachweise der Eltern, Studienerfolgsnachweis, Meldebestätigung, etc.
  4. Reiche den Antrag ein: Online über stipendium.at oder persönlich bei der Studienbeihilfenbehörde deines Bundeslands
  5. Warte: Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel einige Wochen
  6. Erneuere den Antrag: Die Studienbeihilfe muss jedes Jahr neu beantragt werden

Häufige Fehler

  • Gar nicht beantragen: Der größte Fehler. Viele Studierende haben Anspruch, wissen es aber nicht oder scheuen den Aufwand
  • Fristen verpassen: Die Fristen sind strikt. Setze dir Erinnerungen
  • Studienerfolg nicht nachweisen: Du musst eine Mindestanzahl an ECTS pro Semester vorweisen. Plane dein Studium entsprechend
  • Zuverdienstgrenze überschreiten: Wenn du mehr als 17.212 Euro jährlich verdienst, verlierst du den Anspruch. Achte darauf
  • Leistungsstipendium vergessen: Viele wissen gar nicht, dass es das gibt. Schau auf der Website deiner Uni nach

Mehr über den Umgang mit Geld erfährst du in unserem Artikel Sparen oder Investieren – Geldwissen einfach erklärt.

Wichtige Anlaufstellen

  • stipendium.at: Die offizielle Seite der Studienbeihilfenbehörde
  • ÖH – Stipendien und Beihilfen: Übersicht und Beratung durch die Studierendenvertretung
  • grants.at: Datenbank für Stipendien und Forschungsförderungen
  • Studienservice deiner Hochschule: Für hochschulinterne Stipendien
  • Arbeiterkammer: Kostenlose Beratung und Stipendienrechner

Fazit – lass kein Geld liegen

Stipendien in Österreich sind kein Almosen – sie sind dein Recht. Wenn du die Voraussetzungen erfüllst, steht dir das Geld zu. Also informiere dich, stelle die Anträge und hol dir, was dir zusteht. Ein Nachmittag Papierkram kann dir hunderte oder tausende Euro bringen – Geld, das du nicht zurückzahlen musst und das dein Studium deutlich entspannter macht.

Welche Stipendien gibt es in Österreich?

Die Stipendienlandschaft in Österreich ist vielfältiger, als die meisten denken. Neben der bekannten Studienbeihilfe gibt es dutzende weitere Fördermöglichkeiten, die viele Studierende und Schüler nicht kennen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Kategorien.

Studienbeihilfe – die Basis

Die Studienbeihilfe ist die wichtigste staatliche Förderung für Studierende in Österreich. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung vergeben und richtet sich nach dem Einkommen der Eltern, der Studiendauer und dem Studienerfolg. Der Höchstbetrag liegt bei rund 923 Euro monatlich für auswärtige Studierende, die ihre Eltern nicht mehr unterstützen können. Auch Selbsterhalter, die vor dem Studium bereits gearbeitet haben, können unter bestimmten Voraussetzungen Studienbeihilfe beziehen, oft sogar in höherem Ausmaß.

Der Antrag wird über die Stipendienstelle der Studienbeihilfenbehörde eingereicht und kann auch online über die Website der Studienbeihilfe gestellt werden. Wichtig: Die Frist für das Wintersemester endet am 15. Dezember, für das Sommersemester am 15. Mai. Verspätete Anträge werden nicht berücksichtigt, also trage dir die Fristen unbedingt in den Kalender ein.

Leistungsstipendien

Leistungsstipendien werden von den Universitäten und Fachhochschulen selbst vergeben und belohnen überdurchschnittliche Studienleistungen. Die Höhe variiert, liegt aber typischerweise zwischen 750 und 1.500 Euro pro Semester. Du musst dich aktiv bewerben, die Ausschreibungen findest du auf der Website deiner Hochschule. Das Schöne an Leistungsstipendien: Sie sind einkommensunabhängig, das heißt, auch Studierende aus wohlhabenden Familien können sie bekommen, wenn ihre Noten stimmen.

Mobilitätsstipendien

Wenn du ein Auslandssemester oder ein Praktikum im Ausland planst, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten. Das bekannteste Programm ist Erasmus+, das monatliche Zuschüsse zwischen 250 und 700 Euro bietet, je nach Zielland. Daneben gibt es das Marshallplan-Stipendium für die USA, das Fulbright-Stipendium und zahlreiche bilaterale Programme. Die Plattform grants.at ist die zentrale Anlaufstelle für internationale Stipendien und Forschungsförderungen.

Stipendien für besondere Zielgruppen

Es gibt Stipendien für fast jede Lebenssituation: für Studierende mit Behinderung, für Studierende mit Kind, für Frauen in technischen Studienrichtungen, für Studierende aus bestimmten Regionen oder mit bestimmter Herkunft. Auch private Stiftungen und Unternehmen vergeben Stipendien, oft für spezifische Studienrichtungen oder Forschungsbereiche. Die Österreichische Hochschülerschaft bietet auf ihrer Website eine umfassende Übersicht über verfügbare Stipendien.

So findest du das richtige Stipendium

Die Suche nach dem passenden Stipendium kann überwältigend sein, weil es so viele Möglichkeiten gibt. Hier eine Strategie, die funktioniert. Zuerst solltest du prüfen, ob du Anspruch auf Studienbeihilfe hast, denn das ist die Basis. Dann informiere dich bei deiner Hochschule über Leistungsstipendien und hausinterne Förderungen. Durchsuche die Stipendiendatenbank auf stipendium.at und grants.at systematisch nach Förderungen, die zu deinem Profil passen. Und scheue dich nicht, auch bei kleineren Organisationen und Stiftungen anzufragen, denn dort ist die Konkurrenz oft geringer.

Ein wichtiger Tipp: Bewirb dich bei mehreren Stipendien gleichzeitig. Die Bewerbungsprozesse sind zeitaufwändig, aber die Investition lohnt sich. Und eine Ablehnung ist kein Weltuntergang, sondern Anlass, die Bewerbung zu verbessern und es beim nächsten Mal erneut zu versuchen. Viele erfolgreiche Stipendiaten wurden beim ersten Versuch abgelehnt.

Bewerbungstipps für Stipendien

Eine gute Stipendienbewerbung unterscheidet sich von einer normalen Jobbewerbung. Hier einige Tipps, die deine Chancen erhöhen. Lies die Ausschreibung genau und beantworte exakt die Fragen, die gestellt werden. Zeige nicht nur deine Leistungen, sondern auch dein Engagement und deine Motivation. Erkläre, warum gerade du das Stipendium verdienst und was du damit anfangen willst. Lasse deine Bewerbung von jemandem Korrektur lesen, am besten von jemandem, der Erfahrung mit Stipendien hat. Und halte alle Fristen ein, denn eine verspätete Bewerbung wird nicht berücksichtigt, egal wie gut sie ist.

Besonders wichtig ist das Motivationsschreiben. Es sollte persönlich, ehrlich und spezifisch sein. Vermeide Floskeln wie ich bin hochmotiviert und erzähle stattdessen deine Geschichte: Warum studierst du dieses Fach? Was willst du damit erreichen? Welche Hindernisse hast du überwunden? Stipendiengeber wollen Menschen fördern, die eine Vision haben und bereit sind, dafür zu arbeiten.

Neben den klassischen Stipendien gibt es in Österreich noch weitere Finanzierungsmöglichkeiten, die vielen Studierenden nicht bekannt sind. Der Studienzuschuss wird automatisch gemeinsam mit der Studienbeihilfe beantragt und dient dazu, die Studiengebühren an Privatuniversitäten oder Fachhochschulen teilweise oder vollständig zu decken. Die Wohnbeihilfe der jeweiligen Bundesländer kann zusätzlich zur Studienbeihilfe beantragt werden und hilft, die Mietkosten zu reduzieren. Und das Selbsterhalterstipendium richtet sich speziell an Personen, die vor dem Studium mindestens vier Jahre lang selbst für ihren Lebensunterhalt aufgekommen sind, zum Beispiel durch Berufstätigkeit, Bundesheer oder Zivildienst.

Ein häufiger Fehler, den viele Studierende machen, ist, sich nur bei einem einzigen Stipendium zu bewerben und nach einer Ablehnung aufzugeben. Die Wahrheit ist: Stipendienbewerbungen sind ein Zahlenspiel. Je mehr Bewerbungen du abschickst, desto höher ist deine Chance auf Erfolg. Es gibt buchstäblich hunderte verschiedene Stipendien in Österreich, von kleinen Zuschüssen regionaler Stiftungen bis zu großzügigen Vollstipendien internationaler Organisationen. Die Kunst besteht darin, systematisch zu suchen und sich nicht von Absagen entmutigen zu lassen.

Besonders interessant für Schülerinnen und Schüler, die noch nicht studieren: Auch für die Oberstufe gibt es Fördermöglichkeiten. Die Schulbeihilfe unterstützt Schüler ab der zehnten Schulstufe, die eine weiterführende Schule besuchen. Die Höhe richtet sich nach dem Familieneinkommen und danach, ob du von zu Hause pendeln musst oder auswärts wohnst. Der Antrag wird beim zuständigen Finanzamt gestellt.

Wenn du eine Lehre machst, gibt es ebenfalls Förderungen: Die Begabtenförderung der Wirtschaftskammer unterstützt besonders talentierte Lehrlinge finanziell. Und verschiedene Branchenstiftungen vergeben Stipendien an Lehrlinge, die sich durch herausragende Leistungen auszeichnen. Diese Förderungen werden oft nicht ausgeschöpft, weil zu wenige Lehrlinge davon wissen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: In Österreich muss niemand auf eine Ausbildung verzichten, weil das Geld fehlt. Das Stipendien- und Fördersystem ist umfangreich, auch wenn es nicht immer leicht zu durchschauen ist. Der wichtigste Schritt ist, sich zu informieren und aktiv nach Förderungen zu suchen. Nutze die Beratungsangebote der ÖH, der Stipendienstellen und der Arbeiterkammer. Sprich mit anderen Studierenden über ihre Erfahrungen. Und habe keine Angst vor dem Papierkram, denn die Zeit, die du in Stipendienbewerbungen investierst, kann sich in tausenden Euro auszahlen, die du nicht zurückzahlen musst. Das ist eine der besten Investitionen, die du in deiner Ausbildungszeit machen kannst.

Die Angst vor dem Bewerbungsprozess hält viele Studierende davon ab, sich überhaupt um Stipendien zu bewerben. Sie denken, ihre Noten seien nicht gut genug, ihre Geschichte nicht interessant genug oder ihre Bewerbung könne ohnehin nicht mit anderen mithalten. Diese Angst ist verständlich, aber unbegründet. Viele Stipendiengeber suchen nicht nach perfekten Lebensläufen, sondern nach authentischen Menschen mit einer klaren Motivation und dem Willen, etwas aus sich zu machen. Deine persönliche Geschichte, deine Überwindung von Hindernissen und dein Engagement zählen oft mehr als die Notendurchschnitt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die finanzielle Planung während des Studiums. Auch mit einem Stipendium kann es finanziell knapp werden, besonders in Städten wie Wien, Graz oder Salzburg, wo die Mietpreise stetig steigen. Die Kombination aus Studienbeihilfe, einem Nebenjob und einem Leistungsstipendium kann das Studium deutlich entspannter machen. Achte aber darauf, dass dein Nebenjob dein Studium nicht gefährdet, denn für die Studienbeihilfe musst du einen bestimmten Studienfortschritt nachweisen, und wenn du zu viel arbeitest, kann dein Einkommen die Zuverdienstgrenze überschreiten.

Besonders empfehlenswert sind Stipendien, die nicht nur finanzielle Unterstützung bieten, sondern auch ein Netzwerk und ein Mentoring-Programm. Die Studienstiftung des deutschen Volkes, die auch österreichische Studierende aufnimmt, bietet zum Beispiel Sommerakademien, Sprachkurse und ein Alumni-Netzwerk, das dir dein ganzes Berufsleben lang nützlich sein kann. Ähnliche Programme gibt es auch von österreichischen Stiftungen und Unternehmen, etwa von der Industriellenvereinigung oder der Erste Stiftung.

Vergiss nicht: Ein Stipendium ist kein Almosen, sondern eine Investition in deine Zukunft und in die Gesellschaft. Stipendiengeber unterstützen dich, weil sie an dein Potenzial glauben und weil sie wissen, dass gut ausgebildete, motivierte Menschen die Gesellschaft voranbringen. Wenn du ein Stipendium bekommst, nutze es nicht nur für dich selbst, sondern gib auch etwas zurück, sei es durch ehrenamtliches Engagement, durch Mentoring jüngerer Studierender oder einfach dadurch, dass du anderen von den Möglichkeiten erzählst, die dir geholfen haben. So sorgst du dafür, dass noch mehr junge Menschen den Zugang zu Bildung finden, den sie verdienen.

Ein besonders wertvoller Tipp für alle, die sich um Stipendien bewerben: Beginne früh. Die besten Stipendien haben lange Vorlaufzeiten und strenge Fristen. Wenn du im Oktober mit dem Studium beginnst, solltest du im Frühling davor mit der Recherche und den Bewerbungen starten. Manche Stipendien erfordern Empfehlungsschreiben von Lehrern oder Professoren, und diese brauchen Zeit, um gute Briefe zu schreiben. Andere verlangen einen Studienplan oder ein Forschungsproposal, das du nicht in einer Nacht zusammenschreiben kannst. Je früher du anfängst, desto besser wird deine Bewerbung und desto höher deine Chance auf Erfolg. Und selbst wenn du beim ersten Mal leer ausgehst, hast du Erfahrung gesammelt und kannst deine Bewerbung beim nächsten Mal verbessern. Stipendien zu bekommen ist ein Marathon, kein Sprint, und die Ausdauer zahlt sich aus, denn die finanzielle Freiheit, die ein Stipendium bietet, ermöglicht dir ein Studium, in dem du dich voll auf deine Ausbildung konzentrieren kannst, ohne dir ständig Sorgen ums Geld machen zu müssen. Das ist unbezahlbar.

Abschließend sei noch gesagt, dass Stipendien nicht nur für Studierende mit Bestnoten oder aus einkommensschwachen Familien gedacht sind. Es gibt Stipendien für gesellschaftliches Engagement, für sportliche Leistungen, für künstlerische Begabungen und für berufliche Erfahrung. Die Vielfalt der Förderlandschaft in Österreich ist enorm, und die einzige Voraussetzung, die für alle Stipendien gilt, ist die Bereitschaft, sich zu bewerben. Wer es nicht versucht, hat schon verloren. Wer es versucht und scheitert, hat immerhin etwas gelernt. Und wer es versucht und gewinnt, hat sich möglicherweise die Sorgenfreiheit erkämpft, die ein gutes Studium erst möglich macht. Also los, such dir dein Stipendium und bewirb dich. Es gibt nichts zu verlieren und alles zu gewinnen.

Stipendien sind der Schlüssel zu einem sorgenfreien Studium in Österreich. Sie öffnen Türen, die sonst verschlossen blieben, und geben dir die Freiheit, dich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: deine Bildung und deine persönliche Entwicklung. Jeder Cent, den du als Stipendium bekommst, ist ein Cent, den du nicht verdienen musst und der dir mehr Zeit zum Lernen gibt.

Der erste Schritt zu einem Stipendium ist immer die Recherche. Beginne noch heute auf stipendium.at und grants.at und entdecke die Möglichkeiten, die auf dich warten.

Die Investition in deine eigene Bildung ist die beste Rendite, die es gibt, und Stipendien helfen dir dabei.